Insulin besitzt ein breites und komplexes Wirkungsspektrum. Es regelt den Blutzuckerhaushalt, wobei nur Insulin den Blutzuckerspiegel senken kann. Ein hoher Blutzuckerspiegel, der meist kurz nach der Nahrungsaufnahme festzustellen ist, wirkt als wichtigster Stimulus für die Insulinausschüttung.

Insulin bewirkt, dass der Zucker, die so genannte Glucose, in die Zellen des Körpers aufgenommen wird, wodurch der Blutzuckerspiegel wieder sinkt. Gleichzeitig beeinflusst Insulin auf vielfältige Weise die Weiterverarbeitung der Glucose in den Zellen, den Fettstoffwechsel und den Proteinstoffwechsel.

Ein relativer oder absoluter Mangel an Insulin, wobei es keine Rolle spielt, wie er verursacht wurde, hat einen chronisch zu hohen Blutzuckerspiegel zur Folge. Im Fall dieser Zuckerkrankheit (Diabetes Typ 1) wird daher dem Körper menschliches oder tierisches Insulin zugeführt.

Beim Diabetes Typ 2 besteht ein relativer Insulinmangel. Dabei wird zwar genügend Insulin produziert, aber die Empfangszellen können es nicht verwerten. Teilweise ist in diesem Fall der absolute Insulinspiegel sogar erhöht. Ursache dafür ist meist ein kontinuierlich zu hoher Insulinspiegel.

Quelle: Lothar Thomas - Labor und Diagnose

 

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