Jährlich sterben in Deutschland etwa 110.000 bis 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Pro Tag sind das etwa 300 bis 400 Menschen hierzulande.
Diabetiker sind durch ihre Stoffwechselerkrankung gefährdeter als Nichtdiabetiker, gesundheitliche Komplikationen zu entwickeln.

Besonders die Kombination Diabetes und Rauchen bilden die Grundlage für die Entwicklung schwerer Herzkreislauferkrankungen, Durchblutungsstörungen, Schlaganfälle, Herzinfarkte, Augen- und Nierenschädigungen.

Es gibt fast kein Organ des menschlichen Körpers, das nicht durch Rauchen in Mitleidenschaft gezogen wird. Diabetiker leiden zum Beispiel häufiger unter Herzkreislauferkrankungen als Nichtdiabetiker.
Da Rauchen zusätzlich den Blutdruck erhöht, steigt das Risiko noch weiter an. Zudem stellt Rauchen einen zusätzlichen Risikofaktor dar, krankhafte Veränderungen an den Gefäßen zu verstärken.

Studien zeigen: Rauchen beeinflusst den Glukosestoffwechsel negativ und beeinträchtigt die Empfindlichkeit des Gewebes für Insulin. Zudem wird durch den Genuss von Zigaretten die Bildung reaktiver Sauerstoffmoleküle erhöht, so dass der Körper einem erhöhten oxidativen Stress ausgesetzt ist.
Diese Sauerstoffmoleküle greifen Zellen und Zellbausteine an, zerstören sie und fungieren so als mögliche Vermittler der Diabetesentstehung.

Die Einstellung des Zigarettenkonsums ist somit eine besonders wirksame Vorbeugung des ohnehin erhöhten Risikos, schwerwiegende Krebserkrankungen, Herzkreislauferkrankungen und Gefäßschädigungen zu erleiden.

Aber wie kann man aufhören?

Eine Sucht zu bezwingen, ist nicht einfach, aber mit der richtigen Motivation möglich!
Auch Menschen mit langjährigem Nikotinkonsum schaffen es, auf Zigaretten dauerhaft zu verzichten.
Die Macht der Gewohnheiten, die körperliche Abhängigkeit vom Nikotin und den vielen anderen Zusatzstoffen sowie die Entzugssymptome, die gerade in der ersten Entwöhnungsphase auftreten, erschweren das Vorhaben, mit dem Rauchen ganz aufzuhören.

Viele Menschen benötigen oft mehr als einen Anlauf, das Rauchen ganz aufzugeben. Aber auch sie schaffen es.
Tipps dazu erhält man in der Apotheke. Dort können Sie auch Kaugummis und Pflaster kaufen, die Ihnen den Entzug erleichtern.

Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach und lassen Sie sich dort betreuen.

DIABETES-LEXIKON

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