Dauerhaft gute Blutzuckerwerte können das Risiko von Folgeerkrankungen erheblich reduzieren.
Mit einem winzigen Tropfen Blut aus der Fingerbeere oder dem Ohrläppchen können Sie schnell und sicher Ihren aktuellen Blutzucker ermitteln.
Dazu wird der Blutstropfen auf einen Teststreifen des Blutzuckermessgerätes aufgetragen. Harnzuckermessungen sind für insulinpflichtige Diabetiker nicht empfehlenswert.
Sie ermitteln nur sehr hohe Blutzuckerwerte, ab 160 bis 180 mg/dl, bzw. 8,9 bis 10,0 mmol/1.

Ziel einer optimalen Blutzuckereinstellung ist es, so gut wie möglich an empfohlene Blutzuckerwerte heran zu kommen.

Achten Sie bei Ihrer Dokumentation darauf, dass Sie bei jedem gemessenen Wert notieren, ob es sich um einen nüchtern oder nach dem Essen ermittelten Wert handelt. Denn hier kann es enorme Schwankungen geben.

Das kann den Blutzucker zum Schwanken bringen

  • Bauchspeicheldrüse produziert nicht mehr genug Insulin, es wurde zu wenig oder zu viel Insulin gespritzt
  • Pen oder Penkartusche sind defekt
  • es wurden zu wenig oder zu viele BE's gegessen, unregelmäßiger Mahlzeitenrhythmus oder Auslassen von Mahlzeiten, Alkoholgenuss
  • hohes Maß an Stress oder starken seelischen Belastungen
  • wenn eine Grippe mit Fieber im Anmarsch ist
  • Magen-Darm-Infekte
  • Ess-Störungen wie z.B. Bulimie oder Magersucht
  • starke Gewichtsschwankungen
  • außergewöhnlich hohe körperliche Belastung bei Arbeit oder Sport
  • Medikamente z.B. Wechsel der Pille oder bei Cortisoneinnahme
  • Hormonschwankungen z.B. vor der Menstruation oder in den Wechseljahren

 Quelle: Beratungskatalog 2005/06 für Diabetiker

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